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Schmitz Cargobull will die letzte Meile rocken

Sollen bald in den Innenstädten rollen: Transporter mit Schmitz-Cargobull-Kofferaufbau.

24. März 2017 | von Sven Bennühr

Der Horstmarer Trailer- und Aufbautenhersteller Schmitz Cargobull hat eine Lücke in seinem Angebot geschlossen: Um dem wachsenden Transportbedarf des Online-Handels Rechnung tragen zu können, haben die Ingenieure des Unternehmens einen modularen Kofferaufbau für die Montage auf Transporterfahrgestellen entwickelt. Diese werden sowohl als Kit, als auch als aufbaufertige Box angeboten. Wichtigstes Produktmerkmal ist neben der rein technischen Lösung die schnelle Verfügbarkeit der Bausätzen und Aufbauten. Innerhalb von vierzehn Werktagen sollen diese beim Fahrzeug-Hersteller sein. Dort soll es dann noch schneller gehen: In zwei Stunden sollen zwei geschulte Werker das Kit fertig montiert haben.

Erster Aufbau-Typ für leichte Transporter ist der V.KO Dry Van-Kofferbausatz. Dieser besteht aus komplett neu entwickelten GFK-Sandwichpaneelen, die im umgerüsteten Fertigungswerk in Berlin produziert werden. Die Paneele mit PU-Schaumkern sind leicht, robust und dabei nur 20 mm stark. Bereits in der Standard-Ausführung gibt es den Trockenfrachtkoffer mit transluzentem Lichtdach und zweiflügeligen Hecktüren. Ein funktions- und bedienungssicherer Handgriff und eine Aufstiegsleiter können optional im Heckmodul integriert werden. Die Wände, inklusive der hochwertigen Alu-Eckprofile, stehen in verschiedenen Weißtönen zur Auswahl. Die Positionsleuchten vorne und hinten sowie die dritte Bremsleuchte sind geschützt im Profil integriert. Die gesamte elektrische Verkabelung ist ab Werk vorbereitet. Ebenfalls ist in der Grundausstattung innen im Laderaum eine LED-Leuchte mit Bewegungssensor integriert.

Van Bodies exakt vorkonfektioniert
Der Koffer wird als Komplettbausatz zur Montage beim Fahrzeugaufbauer angeliefert. Um die Montage zu beschleunigen, sind die Wände bereits mit allen Einbauten und Profilen ausgestattet. Die intelligente Fügetechnik der Bauteile macht das Zusammensetzen des Koffers einfach und schnell. Ein spezieller Industriekleber sorgt beim Zusammenfügen der Teilmodule für einen hochbelastbaren Kraftschluss. Die auf Langträgern werksseitig vormontierten Konsolen sind bereits für das jeweilige Fahrgestell vorkonfektioniert.

Je nach Ausstattung und Konfiguration bietet der Aufbau bis zu 1 t mehr Nutzlast als konventionelle Sandwich-Konstruktionen – und das nach Aussagen der Ingenieure ohne Kompromisse bei Fertigungsqualität, Belastbarkeit und Lebensdauer. Die vollständige Integration der Verbindungsprofile in den nur 20 mm starken Wandaufbau reduziert das Gewicht und erreicht eine Aufbaufestigkeit, welche die Vorgaben der DIN EN 12642 Code XL zuverlässig erfüllt.

Ladungssicherung wie im großen Trailer
Serienmäßig sind seitlich im Boden Airline-Schienen eingebaut. Sie entsprechen der Norm DIN EN 12640. Darüber hinaus lassen sich weitere Ladungssicherungs-Elemente, wie Stäbchenzurrleisten oder Kombi-Ankerschienen integrieren. Dabei können diese als Solo-Schienen in 900 mm Höhe oder in Form von zwei Schienen in 600 und 1200 mm Höhe bestellt werden. Eine passende Ladungssicherungs-Schiene an der Stirnwand ergänzt die optionale Ausrüstung.

Eine zusätzliche Beleuchtung für noch mehr Ladungssicherheit kann optional als zweite LED-Deckenleuchte mit Bewegungssensor eingebaut werden. Damit Flurförderzeuge keine Schäden an den Wänden hinterlassen, ist eine umlaufende 150 mm hohe Sockel-Scheuerleiste integriert. Der Aufbau ist auf ganzer Länge sowie in voller Innenbreite und -höhe nutzbar.

Gutes Licht inklusive
Dank des serienmäßigen lichtdurchlässigen Dachs wird der gesamte Laderaum am Tage gleichmäßig ausgeleuchtet. Die leichte Wölbung der Deckenelemente begünstigt das Ablaufen von Wasser bei Regen. Dieser kleine konstruktive Trick verringert zugleich auch die Verschmutzung. Muss der Fahrer bei Nacht im Koffer arbeiten, wird dieser von einem energiesparenden LED-Element mit Bewegungssensor ausgeleuchtet.

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