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Der E-Truck braucht noch Zeit

Mit dem Urban E-Truck hat Daimler Trucks eine Elektro-Lösung für die Innenstadt entwickelt. Das Fahrzeug soll 2020 in Serie gehen. (Foto: Daimler)

11. Mai 2017 | von Sven Bennühr

Ist der Elektro-LKW eine praktikable Lösung für den Verteilerverkehr? Sebastian Stütz vom Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik (IML) vertrat auf der transport logistic die These, dass der Einsatz von E-LKW derzeit nicht interessant ist. Der Forscher begründete dies in erster Linie mit dem begrenzten Angebot an geeigneten Fahrzeugen, dem zumeist unzureichenden Servicenetz der Anbieter und den hohen Anschaffungskosten: „Die Mehrkosten eines E-LKW liegen im Vergleich zu einem Diesel-Fahrzeug um rund 80.000 EUR höher. Damit ergibt sich trotz der erheblich geringeren Kraftstoffkosten erst in acht Jahren eine Kostenparität.“ Dennoch rechnet Stütz damit, dass sich E-Nutzfahrzeuge mittelfristig durchsetzen werden.

Eine Frist von zwei bis drei Jahren hält Rewe-Cheflogistikerin Birgit Heitzer für wünschenswert, bis ihr Unternehmen – basierend auf den Ergebnissen des Projekts Genalog (geräuschlose Nachtlogistik) – mit E-LKW in die Nachtbelieferung einsteigen kann. Doch sie sieht die Herausforderung nicht nur darin, geeignete Fahrzeuge verfügbar zu machen. Vielmehr müssen auch Prozesse und Technik in den Filialen an die Nachtbelieferung angepasst und die Mitarbeiter geschult werden.

Wie das Elektrofahrzeug der Zukunft konkret aussehen muss, war Thema von Markus Schell, Managing Partner bei BPW Bergische Achsen.  Er definiert E-LKW und -Transporter als POF (Prozessorientierte Fahrzeuge), die modular aufgebaut, digitalisiert und prozessangepasst sind. Mit der E-Transport-Achse bietet BPW eine Basistechnik an. (cs)

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