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Der Caddy wird noch sparsamer

Optisch hebt sich die vierte Caddy-Generation wenig vom Vorgänger ab. (Fotos: VW Nutzfahrzeuge)

12. Februar 2015 | von Sven Bennühr

Man muss schon etwas genauer hinsehen, um den VW Caddy des Jahrgangs 2015 vom Caddy des Vorjahres unterscheiden zu können. Ein paar Zierelemente im Kühlergrill, ein veränderter Lufteinlass unter der Stoßstange und völlig neue Scheinwerfer, das war´s an der Fahrzeugfront auch schon. Hinten hingegen sind deutlichere Unterschiede zu erkennen: Die Heckklappe mit dem integrierten Spoiler ist komplett neu, und auch die Rückleuchte zeigt sich stylish-modern. An der Aufgabe des Lieferwagens ändern die Retuschen nichts: Der Caddy Kastenwagen ist ein echtes Nutzfahrzeug.

Sparprogramm für Diesel

Unter der Haube hat sich mehr getan. Hier haben die Ingenieure die Motorenpalette auf den neuesten Stand gebracht - sprich Euro-6-fähig gemacht. Bei den Dieselmotoren setzen sie auf einen Basis-Vier zylinder mit 2-l-Hubraum, der dank des SCR-Katalysators (Selective Catalytic Reduction) mit AdBlue-Einspritzung den geltenen Abgasvorschriften entspricht. Die Einstiegsleistung beginnt bei 55 kW/75 PS. Darauf folgt die Standardmotorisierung mit 75 KW/102 PS. Das gleiche Aggregat steht auch im Caddy Blue Motion zur Verfügung, verbraucht dann aber nur noch 4,2 l Diesel auf 100 km und stößt dabei lediglich 109 g CO2/km aus. Noch ein wenig sparsamer ist der in seinen Fahrleistungen reduzierte Caddy Kastenwagen, der unter 4 l/100 km verbraucht. Für den innerstädtischen Einsatz reicht dieses Angebot durchaus aus. Wird der Kep-Flitzer hingegen für eilige Transporte auf der Autobahn benötigt, empfiehlt sich die Topmotorisierung mit dem 110 kW/150 PS starken Selbstzünder. Abgerundet wird das Motorenspek trum von einem 90 kW/122 PS starken Aggregat, das es jedoch nur für den Allrad-Caddy 4 Motion gibt.

Neben der Diesel-Familie bietet VWN auch drei Euro-6-Ottomotoren mit Leistungen von 62 kW/84 PS (1,2-l-TSI), 75 kW/102 PS (1,0-l-Dreizylinder-TSI und 92 kW/125 PS (1,4-l-TSI) an. Viertes Aggregat im Angebot ist der 1,4-l-TGI-Erdgasmotor. Mit 4,1 kg Gas auf 100 km verbraucht diese Version rund 1,7 kg weniger, als das das Pendant der Vorgängerbaureihe.

Wie bisher wird der Caddy in der Stadtlieferwagenversion als Kastenwagen und als Kombi angeboten. Beide Modelle sind serienmäßig auf der rechten Seite mit einer Schiebetür ausgestattet. Zur Serienausstattung gehören zudem bei allen Caddy ein Fahrer- und Beifahrerairbag sowie Kopf- und Seitenairbags. Das Gleiche gilt - abhängig von der Motorisierung - für den Tempomaten.

Der Frachtraum bietet in der kurzen Version ein Volumen von 3,2 m³. Mit langem Radstand passen 4,2 m³ in das Ladeabteil. Die Ladelänge liegt zwischen 1781 und 3070 mm, die maximale Innenhöhe bei 1257 mm. Die maximale Höhe des Laderaums beträgt 1257 mm, die Ladefläche ist maximal 1340 mm breit (1172 mm zwischen den Radkästen). Zwei unterschiedlich große Heckflügeltüren mit asymmetrischer Teilung erlauben eine Ladehöhe von 1137 mm. Die Türen sind wahlweise mit oder ohne Fenster bestellbar und öffnen sich um 90 Grad mit und 180 Grad ohne eingerasteten Türfeststeller. Über das Heck lässt sich wie beim Vorgängermodell auch problemlos eine Europalette laden, wobei aber die Nutzlast auf maximal 800 kg begrenzt ist.

Platz für Pakete und Päckchen

Die Schiebetür öffnet lediglich 700 mm weit. Das reicht zwar aus, um bequem in den Laderaum einzusteigen, für das Europalettenmaß ist die Öffnung jedoch zu klein. Die Heckladekante liegt bei 587 mm, was das Be- und Entladen erleichtert. Sechs klappbare Verzurrösen dienen der Transportgutsicherung mit Spanngurten. Zum Schutz der Karosserie-Außenhaut ist der Frachtraum bis zur Fensterlinie verkleidet.

Zahlreiche Fahrassistenz- und Sicherheitssysteme unterstützen den Caddy-Fahrer. So steht beispielsweise das Umfeld-Beobachtungssystem "Front Assist" zur Wahl, dessen City- Notbremsfunktion bei niedrigen Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h eingreift. Übersieht der Fahrer ein Hindernis, bremst das System automatisch ab und sorgt für eine Verringerung der Aufprallgeschwindigkeit. Im Idealfall wird der Auffahrunfall gänzlich vermieden. Kommt es dennoch zu einem Aufprall, leitet die Multikollisionsbremse automatisch eine Bremsung ein, wenn der Fahrer dazu nicht mehr in der Lage ist

Bleibt die Frage nach den Anschaffungskosten: Nach VW-Angaben liegt die Basisversion des Kastenwagens mit einem Nettopreis von 14.785 EUR unter dem Preis des vergleichbaren Modells der Vorgängergeneration.

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