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MAN schickt die kleinen Löwen auf die Straße

Ganz klar: Der MAN TGE ist ein VW Crafter mit neuem Emblem. (Foto: MAN)

19. September 2016

MAN betritt Neuland: Mit der Transporterbaureihe TGE reiht sich das Münchner Unternehmen jetzt in die Riege der so genannten Full-Range-Anbieter ein. Allerdings mit kräftiger Hilfe von Konzernschwester Volkswagen Nutzfahrzeuge, die das Modell als Nachfolger des Großtransporters Crafter entwickelt hat. Reichlich Nutzen für die – noch zu akquirierenden – Käufer verspricht die Löwenmarke durch speziell ausgebildetes Personal die sehr enge Verzahnung mit den unterschiedlichen Aufbauherstellern.

Für den neuen TGE stehen zwei Radstände, drei Dachhöhen und drei Fahrzeuglängen zur Wahl. Die Fahrzeuglängen der Kastenwagen reichen von 5983 über 6833 bis hin zu 7388 mm beim MAN TGE mit großem Überhang. Die Fahrzeughöhen liegen bei 2340, 2575 und 2800 mm. Bei entsprechender Kombination resultiert daraus ein maximales Laderaumvolumen von 18,3 m³ – das ist durchaus wettbewerbskonform in dieser Klasse.

Der Einstieg in die MAN-Transporter beginnt bereits bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,0 t, also im klassischen Kep-Segment. Die Bandbreite reicht bis 5,5 t, wobei dann noch ein Anhänger mit bis zu 3,5 t Gewicht gezogen werden darf. Das optimale Verhältnis von Fahrzeugmasse zu Zuladung verspricht die 3,5-t-Variante. Diese bewältigt im Idealfall 1,5 t Nutzlast.

Die Dieselmotoren stammen von Volkswagen und werden mit 75 bis 130 kW (102 bis 177 PS) angeboten. Wie beim Schwestermodell VW Crafter sind abhängig vom zulässigen Gesamtgewicht Front- und Heck- sowie Allradantrieb möglich, wahlweise mit einem Sechsgangschaltgetriebe oder Achtgangautomatikgetriebe gekoppelt.

Mit dem serienmäßigen Notbremsassistenten EBA (Emergency Brake Assist) steuert MAN einen wesentlichen Teil zur Verkehrssicherheit bei. Dabei überprüfen Abstandssensoren permanent die Entfernung zum Vordermann und helfen, den Anhalteweg zu verkürzen falls der Abstand kritisch wird. Die integrierte City-Notbremsfunktion verlangsamt das Fahrzeug automatisch bei niedrigen Geschwindigkeiten. Das reduziert die Gefahr leichter Auffahrunfälle – einer der häufigsten Unfallursachen im innerstädtischen Bereich –, minimiert damit Ausfallzeiten und Reparaturkosten und erhöht so gleichzeitig den Restwert. (hjw/ben)

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